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Wenn man nur aller paar Jahre mal ein Fohlen hat, ist es schon
etwas überzogen, von einem Zuchtziel zu sprechen. Bei meinen Anpaarungen
habe ich aber immer einen klassischen Typ wie oben links vor Augen.
Beide Silhouetten gehören zu Arabern, die es gab, bzw. gibt. Der
Klassische wurde zu seinen Lebzeiten ein Weltchampiontyp genannt,
der moderne ist ein solcher der Gegenwart.
Ein klassischer
Kopf |
Ein
moderner Kopf
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Beide Köpfe gehören ausgereiften Championhengsten
aus russischen Lienien. Der Moderne stammt aus jüngerer Zeit.
Wenn ich bezüglich Kopf ein Ideal nennen sollte, so ist
das für mich Ansata Nile Pasha: ein trochener Kopf, ganz
ohne übertriebene Beule, aber mit gut gesetzten großen
Augen. Ein richtiger Araber kann einen frontal ansehen wie ein
Mensch. |
Ein
klassischer Fohlenkopf
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Ein
moderner Fohlenkopf
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| Endlich ist es geschafft: Ein erwachsener Hengstkopf
entspricht dem Kindchenschema und das Fohlen sieht aus wie ein
Seepferdchen (freundlich gesagt; man kann auch sagen "Affenkopf").
Das Barbie-Pferd ist längst übertrumpft. Bleibt als
Zuchtziel noch, ein erwachsener Hengst mit Seepferdchenkopf. Aber das schaffen wir auch noch.
Die linke Silhouette gehört zu einem rein ägyptischen
Fohlen, die rechte zu einem golden Cross. |
Auf bestimmte "Straight-Irgendwas-Linien" bin
ich nicht festgelegt. Die meisten Pferde, die mir nicht gefallen,
finden sich wohl in russischen Linien, aber Ausnahmen gibt es wie
Gips oder Corall. Favoriten aus ägyptischen Linien sind z.B.
Ansata Ibn Halima, Ansata Nile Pasha, Dalia Halim, Radames, die
polnisch gezogenen Gwarny, Garsal, Extern, Pichur oder Piruet, aus gemischten
Linien z. Royal Naggaf oder Fad Shaklan u. andere.
Ein gutes Pferd hat keine Farbe. Stimmt, aber ein schönes
schon. Ich finde es schade, dass gerade die für das Arabische
Pferd so typische Fliegenschimmelfarbe immer seltener wird. Dafür
züchtet jeder Rappen.
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